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„Das Selbst zu sein, das man in Wahrheit ist.“ (Sören Kierkegaard)

Eine Einführung in den Personzentrierten Ansatz (PCA) und die Humanistische Psychologie.

Drei Abende zum Denken, Reflektieren und Diskutieren

Menschenbilder prägen unser Leben, egal ob sie uns bewusst sind oder nicht. Wer oder was ist ein Mensch? Gibt es so etwas wie ein „richtiges“ oder „falsches“ Menschsein? Fühle ich mich in dem, wie ich lebe und existiere, richtig oder falsch?Die Humanistische Psychologie hat sich intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Einer ihrer Hauptvertreter ist der Psychologe und Psychotherapeut Carl R. Rogers (1902 – 1987), der Begründer des Personzentrierten Ansatzes, einer wichtigen Strömung innerhalb der Humanistischen Psychologie. Eine ihn bis ins hohe Alter umtreibende Frage war die, wie Beratung, Therapie, Selbsterfahrung, Encounter-Gruppen, aber auch politische Organisationen einen Menschen darin unterstützen und fördern können, mehr von dem zu leben, was er als sein „Eigentliches“ erlebt, dass er sich deshalb auch gesünder, glücklicher und zufriedener fühlt.

Eine grundlegende Einsicht hierfür ist das Axiom, dass Menschen zur Selbstregulation fähig sind (wie alle lebendigen Organismen), wenn die Umstände dafür hinreichend günstig sind. Was natürlich sofort die Frage aufwirft, was denn solche „hinreichend günstigen Bedingungen“ für eine positive Entwicklung sind. Rogers hat diese Frage intensiv beforscht. Er war der erste Psychotherapieforscher, der empirische Therapieforschung betrieb. Die Therapiegespräche wurden damals auf Schellack-Platten aufgenommen und vom Forscherteam im Nachhinein abgehört, um die wirksamen und hilfreichen Bedingungen für eine konstruktive Persönlichkeitsentwicklung herauszufinden.

Die drei Abende wollen eine erste Einführung in den Personzentrierten Ansatzes und das Denken von Carl Rogers geben. Und natürlich ist das Gespräch und die Diskussion darüber wichtig, wie wir uns zu dem dort vertretenen Menschenbild stellen, welche gesellschaftlichen Auswirkungen dieses Menschenbild hat, welche Bedeutung für Kindererziehung, Schule, Bildungsarbeit und Politik.

Teilnehmerzahl: mind. 6 Personen

Dozent: Dr. Martin Jochheim 

Seminarzeiten: 19:30 – 21:00 Uhr

Seminardauer: 3 Abende, jeweils 90 Minuten (auch einzeln buchbar)

Veranstaltungsort: Kerkrader Str. 11, 35394 Gießen (Parkplätze vorhanden)

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Terminreihe: 

Dienstag, 15. November 2022, 

Dienstag, 13. Dezember 2022

Dienstag, 17. Januar 2023

Teilnahmegebühr:  20,- Euro je Abend

Bei Rückfragen sprechen Sie uns einfach an: 0641 944 644 98